Teneriffa nach dem ersten COVID 19 Lockdown

Wer hätte das gedacht, während der Quarantäne von März bis Mai 2020 stand auf Teneriffa alles Still. Nun nach dem Lockdown läuft die Insel endlich wieder auf Niedriglevel an. Die Festlandspanier besuchen Ihr beliebtes Eiland und die ersten Touristen kommen endlich wieder zögerlich aus aller Welt angereist.

Doch den Immobilien auf der Insel interessiert dies herzlich wenig, denn die Preise sind langfristig gesehen weiterhin stabil und dies ist ein gute Rendite.
Quelle: Big Data idealista

Was wir seit einiger Zeit beobachten ist die Viefalt der Fans von Teneriffa. Nicht nur die Deutschen, Engländer, Skandinavier und Italiener sind begeistert, sondern auch immer mehr amerikanische und südamerikanische Menschen lernen die Kanarischen Inseln für sich kennen. Ein sonniger Platz in Europa, mit abwechslungsreicher Natur und moderner Infrastruktur. Nicht zu vergessen die vielen chinesischen Besucher und fleißigen Residenten die von der Insel aufgrund der idealen klimatischen und strategischen Bedingungen in der EU angetan sind. Wer hier auf der Insel weder im Tourismus noch lokal arbeiten muss, ist hier sehr gut aufgehoben. Dank guter Internetanbindung an der südlichsten Spitze Europas per WLAN oder 3/4 G Netz  sind Sie mit allen Onlineaktivitäten auf der Insel gut aufgestellt. Hinzu kommen steuerliche Vorteile und eine strategisch gute Lage mit hervorragender Infrastruktur. Internationale Flugverbindungen von zwei Flighäfen und Häfen mit Fähr- und Schiffsverbindungen runden das Gesamtbild der Sonneninsel ab.

Umdenken im Tourismus auf Teneriffa

Der Tourismus ist seit Jahrzehnten das Gold der Insel, wenn dieses aber aufgrund Corona-bedingten Umstellungen bald kaum noch etwas wert ist und es zu einer touristischen Rezession kommt, ist die kanarische Regierung mit viel Kreativität und Weitsicht gefragt. Aufgrund der stetigen Unsicherheit den Flug- und Schiffsverkehr international aufrecht zuhalten und ein zweiter Lockdown abermals die Gesellschaften und Bevölkerung ausbremsen kann, wird die Tourismusbranche so wie bisher nicht mehr funktionieren. Wenn wir uns zum Beispiel Singapur anschauen, wie dort seit der SARS-Epidemie 2003 die Maskenpflicht und verstärkte Hygienemaßnahmen eingeführt wurden und die Menschen damit souverän leben, wird bald auch hier ein europäischen Gesetz verabschiedet, dass uns in die gesundheitsbedingten Schranken weist.

Stand heute 08.2020 ist ein Urlaub in den meist knapp bemessenen und auf Masse ausgerichteten Hotelbetrieben so nicht mehr möglich. Zig Zimmer auf jedem Stockwerk, kleine Flure mit Treppenhäuser und engen Fahrstühlen, sowie Außenanlagen, die meist nur für die Hälfte der Gäste ausgerichtet sind, entsprechen nicht den neusten Sicherheitsbestimmungen und sind somit auch nicht Coronakonform. Der Empfang, wie auch die Gemeinschaftsräume, wie Poolanlage, Buffet und Lobby müssen neu konzipiert werden, denn wenn jeder Gast ca. 2 Meter zum nächsten Menschen Abstand halten muss, wird die seit den 70er Jahren so beliebte, eng und kosteneffiziente Bauweise in der Tourismusbranche nicht mehr ausreichend sein. Auch vorherige Corona-Test der einreisenden Touristen sind nur Teilerfolge. Denn was ist, wenn jemand zwar infiziert aber noch nicht mit den typischen Syntomen erkrankt ist? Was ist wenn die Oberflächen in Flughafen, Flugzeug oder Hotellobby nicht ausreichend desinfiziert sind und dort die Ansteckungsgefahr am höchsten ist? Streng genommen dürfen also die meisten Pauschalhotels auf Teneriffa auch nicht mehr öffnen, denn die momentane Vorgehensweise nur 50% oder gar weniger der Touristen unterzubringen, damit den Gästen mehr Freiraum als Schutz gewährt wird, ist genauso naiv, wie der momentane Transport der Touristen mit nur halbgefüllten Flugzeugen. Dies sind Zwischenlösungen aber keine zukunftsorientierte Maßnahmen gegen COVID 19. Entweder müssen die Hotelbetreiber die Unterbringungen neu überdenken und damit den Preis für jeden Hotelgast drastisch erhöhen, oder die Immobilie veräußern. So müsste der neue Eigner eine ansteckungsminimierte Planung vornehmen und in einer Komplettsanierung umsetzen. Alles andere ist nur Liebhaberei und profitlose Hoffnung bei den Hoteliers.

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Urlaub wird es so wie vorher nicht mehr geben.

Rund 80% der Teneriffa Touristen kommen unter anderem für die Strände, für den Aufenthalt im warmen Sand direkt am kühlen Wasser des Atlantiks. Doch sind die Kapazitäten an den schönen und zentral gelegenen Strandplätzen nun stark beschränkt und überhaupt nicht mehr ausreichend für die Massen an Menschen, wie in den Jahren zuvor. Also was tun, damit wieder "Normalität" einkehrt? Die Prognose sagt, dass sehr viele Touristen zunächst im eigenen Land oder unmittelbaren Nachbarstaaten ihren Urlaub verbringen und damit der Ferieninseln erstmals kurzfristig fern bleiben. Speziell bei den jungen und feierwütigen Gästen bleibt die Lust auf Urlaub am Meer aus, denn wenn das Partyangebot fast auf Null ist, Rauchen & Alkohol auf der Straßen verboten, überall Maskenpflicht und dabei noch Tanzverbot, dann macht ein geselliges Treffen in den unzähligen Bars auch keinen Sinn mehr.

Aber es gibt auch Hoffnung bei den meist privaten Hoteliers, Fincas und kleinen Betrieben, die den wenigen Touristen nun mit viel Freiraum und Exklusivität entgegen kommen. Die kanarischen Inseln sind die einzigen Destinationen in Spanien, die von der deutschen Regierung noch ohne Reisewarnung davon gekommen sind und wünschen uns, dass es auch so bleibt. Jedoch ist die Definition Urlaub unter Corona viel mehr auf Individualität, genügend Freiraum und großen Entfaltungsmöglichkeiten fernab von Massen und stark frequentierten Begegnungszonen ausgerichtet. Kleine touristische Privatbetriebe können dies viel schneller umsetzen, als die in Beton gegossenen Großanlagen mit Platzmangel. Die Ferienhäuser und unzähligen privaten Appartements auf Teneriffa werden zwar in naher Zukunft evtl. Ihren Besitzer wechseln, jedoch die Immobilien nicht an Wert verlieren. Wer also voreilig aus unbegründeter Angst verkauft und einem viel zu geringen Angebotspreise zusagt, ist selbst schuld.

Vertrauen in die Zukunft ist der Schlüssel zum Glück.

Wenn Sie Besitzer einer Urlaubsimmobilie mit Geldsorgen sind, vermieten Sie doch Ihr Domizil einfach an die Residenten und Einheimischen. Dies ist zwar nicht so profitabel wie die Urlaubsvermietung, aber immer noch besser, als unter Preis zu verkaufen.

Warten wir mal ab, wie sich der Tourismus auf Teneriffa in den nächsten Monaten entwickelt und drücken den privaten Hoteliers die Daumen, dass sich durch ein Corona-bedingtes Umdenken eine faire Umverteilung der geringeren Einnahmen aus Teneriffa's Tourismus ergibt. Es ist Anzumerken, daß eine Putzfrau im Monat in einem kleinem, meist privat geführten Betrieb, weitaus mehr verdient, als unter Preisdumping in großen Komplexen im Eiltempo und Akkord Zimmer reinigen zu müssen.

Qualität anstatt Quantität ist die Devise und wir hoffen, dass die Krise sich nachhaltig für die Kanarios und Residenten zum Positiven entwickelt.